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Die Umwelt-Krise - Lösungsansätze für die Umweltprobleme

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Vermutlich wird es mit keiner isolierten Maßnahme gelingen, die Umweltprobleme und die Umweltkrise zu lösen. Vielmehr wird ein Maßnahmenkatalog zum Tragen kommen müssen, welcher die in den anderen Abschnitten diskutierten Problemfelder abdeckt.

Die folgende Grafik zeigt die zur Diskussion stehenden Ansatzpunkte und Lösungen:

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Fahrplan für eine gesunde Umwelt mit den Elementen Unternehmensethik, Sustainable Development, Stop der Bevölkerungsexplosion, geschützte Umweltzeichen, Konsumentenethik, freier Welthandel und ökologische Rahmenbedingungen der Wirtschaft

Bild: Rahmenbedingungen und Lösungen für die Behebung der Umweltprobleme

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Es stellt sich die Frage, welche gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Maßnahmen bestehen und wie sie gegeneinander zu gewichten sind.

Strengere internationale Umwelt-Rahmenbedingungen sollen bewirken, daß die Umweltkosten verstärkt auf die Verursacher umgelegt werden können und qualitatives vor quantitatives Wachstum gestellt wird.

Für die Erarbeitung dieser ökologischen Rahmenbedingungen der Wirtschaft sind umweltethische Aspekte unumgänglich; liefern sie doch Hinweise darauf, wie die Bedürfnisse der Menschen zu gewichten sind.

Auch das Konzept des Sustainable Development kann in diesem Zusammenhang als Leitbild einer zukünftigen nachhaltigen Entwicklung herangezogen werden.

Für die Durchsetzung globaler Umwelt-Rahmenbedingungen müssen allerdings politisch erst Mehrheiten gefunden werden (vgl. Globalisierung und Umwelt) und es darf zu keiner Verzerrung des Wettbewerbes kommen (vgl. Wettbewerbspolitik).

Allerdings ist es fraglich, ob es überhaupt möglich ist, den gesamten Umweltschutz über Gesetze bzw. Rahmenbedingungen zu regeln. Dazu ist das Ökosystem vermutlich zu komplex und auch die Verursacher der Umweltbelastungen sind nicht immer eindeutig zu ermitteln. Ebenso müsste die Belastungsgrenze der Erde genau bestimmbar sein, was nicht der Fall ist.

Die Bedeutung und Wirkung staatlicher Rahmenbedingungen sollte deshalb nicht überschätzt werden. Schon Aristoteles vertrat die Ansicht, daß das formulierte Recht notwendigerweise in allgemeinen Sätzen formuliert sein muß, weil das Leben zu vielseitig ist, als daß allgemeine Sätze ihm gerecht werden könnten.[1]

Das muß im Bereich des Umweltschutzes erst recht gelten aufgrund der Komplexität der natürlichen Prozesse. Wenn staatliche Korrektive zudem darauf hinausliefen, daß der Mensch sich erst ökologisch verträglich verhält, wenn ihn Gesetze oder die Ordnungspolitik des Staates dazu zwingen, wäre das fatal.

Die Grenzen einer derartigen Vernunftsethik wären dann erreicht, wenn der Mensch glaubt, erst handeln zu müssen, wenn die Umweltprobleme bereits so bedrohlich geworden sind, daß kein anderer Ausweg mehr verbleibt.

Denn abgesehen davon, daß ein Kurswechsel im nachhinein dann noch ökologisch möglich sein muß, müssten derartige “Feuerlösch-Maßnahmen” erst von der Weltgemeinschaft abgesegnet werden. Dabei könnten zwei Probleme auftreten:

  • Erstens dürfte es schwer sein, Mehrheiten für einschneidende ökologische Maßnahmen zu finden, weil es vermutlich verschiedene Auffassungen darüber geben dürfte, welche Maßnahme am besten angewendet werden sollte. Nicht zu vergessen ist dabei die unterschiedliche Wirtschaftskraft von reichen und armen Ländern (vgl. Entwicklungsländer).

  • Zweitens käme es vermutlich zu zeitlichen Verzögerungen, muß doch zuerst die Dringlichkeit der ökologischen Maßnahme erkannt werden, dann muß ein politischer Konsens erreicht werden und schließlich vergeht noch einmal Zeit, bis die Maßnahmen greifen. Zu diesem Zeitpunkt könnte es aber bereits zu spät sein.

Aus diesem Grund kann eine ökologisch ausgerichtete Marktwirtschaft nur ein Teilstück darstellen bei der Lösung der Umweltprobleme. Mit einer Umweltethik nach Bedarf, wäre die Menschheit vermutlich langfristig ökologisch verloren.

Es bedarf zusätzlich einer Selbstverpflichtung von Unternehmen und Konsumenten in Form einer entsprechenden Unternehmens- und Konsumentenethik.

Besonders Unternehmen müssen sich im Umweltmanagement ihrer besonderen Verantwortung beim Erhalt der natürlichen Umwelt bewußt werden; sind sie es doch, die bei der Produktion von Gütern nicht unerheblich zu den Umweltproblemen und -belastungen beitragen (vgl. Produktionsverfahren).

So kann eine Umweltethik von Unternehmen auch als Medizin gegen die schädlichen Folgen des Gewinnstrebens betrachtet werden. Gleichzeitig dient sie aber auch der langfristigen Existenzsicherung von Unternehmen.[2]

Fraglich ist, welche Bedeutung einer Konsumentenethik bei der Lösung der Umweltkrise zukommen soll. Ist die Konsumentenethik in einer nachfragegesteuerten Wirtschaft vielleicht sogar von größerer Bedeutung als die Unternehmensethik?

Zur Beantwortung dieser Frage muß man sich vor Augen führen, daß der einzelne Konsument nicht immer unmittelbar verantwortlich gemacht werden kann für die negativen Auswirkungen seiner wirtschaftlichen Entscheidungen auf die natürliche Umwelt.

Mag abstrakt betrachtet das Ganze zwar die Summe der einzelnen Teile sein, so ist es dem Einzelnen aber gerade im Bereich der Umwelt oft nicht möglich, die Zusammenhänge zu erkennen. Dazu fehlen ihm meist die Zeit, das Geld, das Wissen oder die Komplexität der natürlichen Prozesse ist zu groß.

Damit der Konsument beim Einkaufen ökologischere Entscheidungen treffen kann, müssen die Preise die “ökologische Wahrheit” sagen.[3] Außerdem müssen geschützte Öko-Labels etabliert werden, um einen Mißbrauch mit dem Begriff “ökologisch” zu unterbinden und damit die Glaubwürdigkeit von ökologischen Produkten zu erhöhen (vgl. biologische Landwirtschaft).

Solange die Begriffe “Öko”, “biologisch” oder “Natur” gesetzlich nicht geschützt und vor allem transparent sind, besteht die Gefahr, daß “Trittbrettfahrer” die Chance nutzen, mit pseudoökologischen Produkten Etikettenschwindel zu betreiben, um im boomenden Markt für umweltfreundliche Produkte Umsätze zu generieren.

Damit die Konsumenten also ihrer Verantwortung “bei der ökologischen Entscheidung an der Ladenkasse” gerechter werden können (vgl. Macht der Konsumenten), müssen Umweltzeichen von Unternehmen, dem Staat oder anderen Institutionen geschaffen werden, um dem Konsumenten die Umweltfreundlichkeit von Produkten zu signalisieren.

Auch hier können entsprechende wirtschaftliche Rahmenbedingungen hilfreich sein, die nach ethischen Gesichtspunkten von einer übergeordneten Institution gestaltet werden, um ökologischen Produkten Wettbewerbsvorteile und Kostenvorteile zu verschaffen.

Ein möglicher Einwand gegen die Bedeutung der Konsumentenethik, die oft kontrovers diskutiert wird, ist allerdings die Frage, in welchem Umfang das Marketing von Unternehmen in der Lage ist, menschliche Bedürfnisse und Präferenzen sowie die Nachfrage so zu beeinflussen, daß dadurch Absatz und Gewinn der Unternehmen gefördert werden.

Die unterschiedlichen Auffassungen reichen dabei vom Bild des autonom handelnden, souveränen Konsumenten bis hin zum völligen “Konsumidioten”, dessen Bedürfnisse gänzlich durch souveräne Unternehmen manipuliert werden.

Die in diesem Zusammenhang kontrovers diskutierten Leitbilder sind das der Konsumentensouveränität und das der Produzentensouveränität.

Die These der Konsumentensouveränität geht davon aus, “daß freie, auf der Basis individueller und autonom geprägter Präferenzen getroffene Entscheidungen von mündigen und wohlinformierten Staatsbürgern bzw. Konsumenten den wirtschaftlichen und politischen Prozeß so steuern, daß damit dem Allgemeininteresse am besten gedient wird”.[4]

Die dem entgegengesetzte These der Produzentensouveränität geht davon aus, daß die Unternehmen in der Lage sind, Bedürfnisse und Nachfrage so weit zu wecken und zu kontrollieren, daß die Konsumenten diesem “Nachfragemanagement” bzw. Mani-pulationsprozeß mehr oder weniger hilflos ausgeliefert sind.[5]

Die entscheidende Frage ist dabei, als was der Konsument gesehen wird - ob als rational oder als irrational handelndes Wesen. Auch wenn die Wahrheit irgendwo zwischen den beiden Ansätzen liegen mag, steht fest, daß das schlimmste Profitstreben nichts bewirken kann, wenn sich keine Käufer finden lassen.

Bildlich gesprochen wird täglich mit Millionen von Einkaufszetteln darüber entschieden, welche Produkte am Markt eine Chance haben und welche nicht. Und wenn nicht alle Produkte an jedem Ort nachgefragt werden, dann werden sie auch nicht überall hintransportiert.

Wenn der Konsument z.B. in Deutschland keine Äpfel aus Neuseeland oder exotische Gemüsesorten mehr wünscht (kauft), dann werden auch irgendwann keine mehr angeboten. Hätte der Faktor “Umwelt” einen Preis, dann würde sich die Umweltbelastung auch in den Güterpreisen widergespiegeln. Dem Verbraucher würde der Luxus dieser Angebote sicher schnell bewußt werden.

Wer überall und jederzeit alles konsumieren möchte und das auch tut, setzt damit ein Signal am Markt. Der Konsument muß es sich deshalb wohl oder übel gefallen lassen, wenn er für den “Transportwahnsinn” indirekt verantwortlich gemacht werden kann, der täglich weltweit stattfindet.

Auch umweltbelastende Produkte werden in einer Marktwirtschaft nur produziert und transportiert, wenn sie nachgefragt werden. Die Verantwortung der Konsumenten für die negativen Umweltfolgen des Wirtschaftsgeschehens in einer wettbewerbskontrollierten Marktwirtschaft mit Fusionskontrolle und Monopolverbot ist da nicht von der Hand zu weisen:

In einer nachfragegesteuerten Marktwirtschaft ist es von zentraler Bedeutung, wie der Konsument sein Geld verwendet. Letztlich werden nur Produkte von den Unternehmen produziert, die sich am Markt absetzen läßt. Die Nachfrage bestimmt das Angebot, und nicht umgekehrt (vgl. Vermarktung).

Wünschen die Konsumenten umweltfreundliche Produkte, dann werden sich die Unternehmen bemühen, möglichst umweltfreundliche Produkte anzubieten. Die ökologische Entscheidung und Verantwortung des Konsumenten an der Ladenkasse wird damit zu einer Schlüsselfunktion für eine nachhaltige Entwicklung, mehr Umweltschutz (und weniger "Transportwahnsinn").

Neben ethischen Gesichtspunkten und staatlichen Rahmenbedingungen dürfen für eine Lösung der Umweltkrise auch globale Aspekte gerade in China und Indien nicht außer Acht gelassen werden. Zu nennen ist einmal die weltweite Bevölkerungsexplosion, die es unbedingt zu stoppen gilt, weil mehr Menschen auch einen höheren Energiebedarf haben (vgl. Optimale Bevölkerungszahl).

So ist in dem Zeitraum zwischen 1970 und 1990, in dem die Weltbevölkerung von 3,6 Mrd. auf 5,3 Mrd. Menschen angewachsen ist, auch die Zahl der Autos weltweit von 250 auf 560 Millionen gestiegen und die Kraftwerkskapazitäten erhöhten sich von 1,1 auf 2,6 Millionen Megawatt.[6]

Auch die Armut der Entwicklungsländer gilt es abzubauen, ist diese doch Hauptursache für die Umweltverschmutzung in den Entwicklungsländern. Eine Beseitigung der Armut wird allerdings nur möglich sein, wenn der weltweite Handelsprotektionismus insbesondere bei landwirtschaftlichen Produkten abgebaut wird.

Erst ein freier Welthandel im Zuge der Globalisierung ermöglicht es den Entwicklungsländern, ihre Waren auf dem Weltmarkt zu verkaufen, um so an wichtige Devisen zur Tilgung ihrer Schulden zu gelangen.

Bleibt abschließend noch die Frage, welche Umweltethik (anthropozentrisch, pathozentrisch, biozentrisch, holistisch) sich flankierend zu den bereits genannten Maßnahmen durchsetzen sollte. Es ist sicher eine Frage der Sichtweise, ob die Erde auf Naturschutz angewiesen ist oder nicht.

Es sollte aber nie vergessen werden, daß die Erde ohne den Menschen auskommen kann, aber der Mensch nicht ohne die Erde. Zumindest vorerst nicht.

Solange die Erde der einzige Planet in unserem Sonnensystem ist, der - nach heutigem Wissensstand - die Voraussetzungen für Leben bietet, muß der Mensch ein gesundes Interesse daran haben, sich einen entsprechenden Lebensraum zu schaffen und nicht erneuerbare Rohstoffe zu bewahren.

Zerstört der Mensch die Natur, dann zerstört er seine eigene Lebensgrundlage. Naturschutz ist somit auch Menschenschutz.

Der Physiker Hans-Peter Dürr warnt in diesem Zusammenhang auch davor, daß Stoffe in die Natur eingebracht werden, welche die Erde noch nicht kennt und von denen niemand genau weiß, wie das Ökosystem darauf reagieren wird.[7]

Nur wenn der Mensch Stoffe in die Natur einbringt, die sich von alleine wieder abbauen, hat das Ökosystem auch die Möglichkeit zur Korrektur.

Weil der Mensch die Zukunft nicht voraussagen kann und die Natur zu komplex ist, sollte deshalb Vorsicht die oberste Maxime seines Handelns sein und kontinuierliche Verbesserung eines umweltverträglichen Verhaltens stattfinden (vgl. Kaizen).

Aber vielleicht ist es gar nicht notwendig, sich darüber Gedanken zu machen, ob die Erde eines Tages für den Menschen unbewohnbar ist oder nicht. Denn es könnte ja durchaus sein, daß auf fernen Planeten ein “besseres Leben” möglich ist.

Nur so lange das nicht bekannt ist und die technischen Möglichkeiten dazu nicht zur Verfügung stehen, sollte wenigstens bis dahin dem Umweltschutz erste Priorität eingeräumt werden. Sollte jemals ein Planet “Utopia” vom Menschen gefunden werden und alle Menschen die bis dahin vielleicht unbewohnbare Erde verlassen haben, dann bliebe eine Frage jedoch offen.

Die Frage nämlich, ob der Mensch wegen seiner Sonderstellung das Recht dazu hatte, die einstmals intakte Erde inklusive der Tier- und Pflanzenvielfalt für seine Zwecke - in dem Fall Utopia - auszubeuten und als Ruine zurückzulassen. Wäre rückblickend ein solches Verhalten ethisch als angemessen zu bezeichnen für das “höchst entwickelte Lebewesen Mensch”?[8]

Natürlich könnte dagegen eingewendet werden, daß schließlich vor vierhundert Millionen Jahren nur das Meer belebt war und es auf dem Festland weder Pflanzen noch Tiere noch Menschen gab.[9] Entscheidend in der Frage vom Wert der Natur ist deshalb, von welcher Evolutionsstufe ausgegangen wird.

Fest steht eines: Solange der Mensch Naturschutz nicht als Selbstschutz begreift (bei aller Selbstbeschränktheit, Güterabwägung sowie allen Operationalisierungsproblemen und Interessenskonflikten) ist der Vergleich mit Krebszellen nicht von der Hand zu weisen. Krebszellen zerstören bekanntlich auch das, wovon sie leben, indem sie wachsen.

 

[1] Anmerkung: Der Übersetzungstext des Textes von Aristoteles lautet u.a.: “Dies ist also die Natur des Billigen, eine Korrektur des Gesetzes, soweit es auf Grund seiner Allgemeinheit mangelhaft ist. Dies ist auch die Ursache davon, daß nicht alles gesetzlich geregelt wird, da man über einige Dinge unmöglich Gesetze geben kann; da bedarf es denn besonderer Beschlüsse.”

Vgl. dazu: Aristoteles, Die Nikomachische Ethik, Fünftes Buch, 1137 b 10-30, in der Übersetzung v. Gigon, Olof (1991), München, S.227 u. 228.

[2] Vgl. hierzu ökologische Unternehmensverbände und Unternehmerinitiativen zur Lösung der Umweltbelastungen.

[3] Unter dem Gesichtspunkt, daß wahrscheinlich nicht für alle Umweltgüter Preise festgelegt werden können, sollte die Forderung vielleicht in der Weise etwas abgeschwächt werden, daß sich die Preise der ökologischen Wahrheit nähern sollten. Vgl. Zitat: v. Weizsäcker, Ernst Ulrich / Lovins, Amory B./ Lovins L. Hunter (1995, 1996), Faktor vier: Doppelter Wohlstand - halbierter Naturverbrauch, Der neue Bericht an den Club of Rome, München, S. 214.

[4] Vgl. Czerwonka, Christine/ Schöpfe, Günter/ Weckbach, Stefan (1976), Der aktive Konsument: Kommunikation und Kooperation, Göttingen, S.29.

[5] Vgl. Galbraith, John Kenneth (1986), Die moderne Industriegesellschaft, München, S.223-237.

[6] Vgl. Zitat: v. Weizsäcker, Ernst Ulrich / Lovins, Amory B./ Lovins L. Hunter (1995, 1996), Faktor vier: Doppelter Wohlstand - halbierter Naturverbrauch, Der neue Bericht an den Club of Rome, München, S.286.

[7] Anmerkung: Als Beispiel führt Hans-Peter Dürr Tritium an, dessen natürliches Vorkommen in der Natur praktisch gleich Null ist und das vom Menschen seit geraumer Zeit synthetisch hergestellt wird. Tritium entsteht zum Beispiel bei Atombombenexplosionen, dadurch ist sein Vorkommen heute um ein Vieltausendfaches angestiegen. Weil die Natur aber keine Erfahrung mit derartigen Stoffen hat, plädiert Hans-Peter Dürr für höchste Vorsicht und Verantwortung beim Umgang mit ihnen. Vgl. Dürr, Hans-Peter (1994), Respekt vor der Natur - Verantwortung für die Natur, München, S.49.

[8] Vgl. hierzu die Diskussion um den Artenschutz und Webadressen über Tierschutz-Verbände in Deutschland.

[9] Ebenda, S. 54.

 

 

 

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