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Verschiedene Beweggründe einer ökologischen / biologischen Landwirtschaft

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Bio-Siegel

Das deutsche staatliche Bio-Siegel

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Eine Landwirtschaft kann aus verschiedenen Gründen biologisch oder ökologisch betrieben werden:

Aus anthropozentrischer Sicht stünde vermutlich die gesündere Nahrung für den Menschen im Vordergrund.

Aus Sicht einer pathozentrischen Umweltethik könnte beispielsweise im Rahmen des Tierschutzes von einer Gefährdung des Lebens in Kaninchen- oder Maulwurfbauten in einem Feld ausgegangen werden, die direkt oder indirekt mit “Schädlings”-Bekämpfungsmitteln bespritzt werden oder in Kontakt kommen.

Die biozentrische Motivation für eine ökologische Landwirtschaft [1] ohne synthetische Pflanzenschutzmittel könnte der Schutz von Kleinstlebewesen vor Pestiziden (Fungizide, Herbizide, Insektizide) sein sowie das Existenzrecht von sog. “Unkräutern”.

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Und aus der Umweltschutz-Motivation einer holistischen Umweltethik könnte das Recht des Feldes bzw. der Landschaft an sich auf tierische und pflanzliche Artenvielfalt und Artenschutz berührt sein.

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Gemüsegarten eines Biobauenhofs mit Paprika-Pflanzen

Bild: Paprika-Pflanzen im Gemüse-Garten eines Bio-Bauernhofes

 

[1] Definition: Die Begriffe ökologische Landwirtschaft oder biologische Landwirtschaft als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft kennzeichnen die Herstellung von Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit möglichst natürlichen Produktionsmethoden und unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Ökologie und vom Umweltschutz. Verzichtet wird nach dieser Definition beim Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse auf synthetische Pflanzenschutzmittel, Wachstumsförderer, Düngemittel, Lebensmittelbestrahlung und Gentechnik. Die Einhaltung der Anbauvorschriften im ökologischen Landbau erfolgt durch Anbauverbände und durch staatlich beauftragte private Unternehmen und Organisationen.

 

 

 

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