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Sustainable Development

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Der Begriff "Sustainable Development" (nachhaltige Entwicklung) erschien erstmals 1987 im sogenannten Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung.

Der Bericht wurde benannt nach der Vorsitzenden der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, der norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland.[1]

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Flagge der Vereinten Nationen

Bild: Flagge der Vereinten Nationen

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Zu diesem entwicklungs- und umweltpolitischen Leitbild bekannten sich dann 1992 auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED Weltumweltgipfel) in Rio de Janeiro alle der über 170 teilnehmenden Staaten.

Als wichtiges Dokument des Weltumweltgipfel von 1992 stellte sich die AGENDA 21 heraus – der Fahrplan für einen guten Weg in das 21. Jahrhundert. Die Leitidee der AGENDA 21 ist „Global denken – lokal handeln“ ("Think global - act local").

1997 wurde das Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) der Vereinten Nationen beschlossen, das Kyoto-Protokoll (benannt nach dem Ort der Konferenz Kyoto in Japan).[2]

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Eine Fortsetzung fand dieses Leitbild 2002 in der Folgekonferenz der UN in Johannesburg (Südafrika), dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (Weltklimakonferenz).

Sustainable Development kann als Baustein einer anthropozentrischen Umweltethik (im weiteren Sinn) betrachtet werden.

Um diese These zu bekräftigen, werden im Anschluß an eine Definition zuerst einige Auslegungsschwierigkeiten beleuchtet, um dann zwei positiv zu bewertende Konsequenzen vorzustellen, die sich trotz Anwendung des - zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch etwas unscharf formulierten - Konzepts ergeben könnten (in Reihenfolge der Text-Gliederung in der Diplomarbeit):

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[1] Vgl. auch World Commission on Environment and Development (1987), Our common future, Oxford, S. 43. Die Originaldefinition der Brundtland-Kommission lautet dort vom Business Council: “Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs”.

[2] Bis zum Jahr 2012 sollen nach dem Kyoto-Protokoll 35 Industrieländer (Annex I - Länder) insgesamt die CO2-Emissionen um 5,2% im Vergleich zum Referenzjahr 1990 senken. Weil die Länder unterschiedlich zu den weltweiten CO2-Emissionen beitragen, legt das Kyoto-Protokoll für die Länder unterschiedliche Reduktionszahlen fest. Die Vorgabe für Deutschland lautet: 21% bis zum Jahr 2010. Für die EU sind es 8%.

 

 

 

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